Matthias Hochmuth aus der Marketingabteilung des TSV 1860 München

Veröffentlicht: Montag, 30. Januar 2017

VSD Interview 680

Unser Partner der VSD im Interview mit Matthias Hochmuth aus der Marketingabteilung des TSV 1860 München. Matthias Hochmuth stieg über ein Praktikum bei TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA in die Abteilung Marketing ein und berichtet über seine ersten Berufserfahrungen im Arbeitsfeld Sport.

1860 München GmbH & Co. KGaA ist Ihr Arbeitgeber. Was macht die Arbeit bei einem Zweitligisten im Fußball so besonders?

Zum einen die Emotionalität des Fußballgeschäfts. Woche für Woche stellt man sich anderen Herausforderungen und steht vor anderen Aufgaben, die man lösen muss. Dazu kommt: Der TSV 1860 München ist kein gewöhnlicher Zweitligist, sondern ein Verein, der ein sehr traditionelles und emotionales Umfeld besitzt und trotz aller Höhen und Tiefen hat er die Fans stets im Rücken. Zum anderen schätze ich die flachen Hierarchien, die bei uns in der Organisation herrschen. Wir sind ein sehr junges und dynamisches Team, mit dem es sehr viel Spaß macht, täglich zu arbeiten. Dadurch, dass ich in meiner Abteilung neben meinen typischen Marketingaufgaben auch sehr viele Berührungspunkte zu den Bereichen Kommunikation, Sponsoring, Stadionorganisation, aber auch in das Team-Management habe, bekomme ich einen tiefen Einblick in andere Abteilungen und auch einen sehr engen Draht zum sportlichen Bereich. Durch all diese Berührungspunkte konnte ich mir im Laufe meiner bisherigen „Sportmanagement-Karriere“ sehr viel Know-How aneignen und die unterschiedlichen Mechanismen des Sports bzw. Sportmanagements kennenlernen.

Welchen Aufgabenbereich haben Sie bei der TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA zu verantworten?

Mein Aufgabenbereich ist sehr abwechslungs- und facettenreich. Neben den „typischen“ Marketingaktivitäten wie z.B. Spieltagsbewerbung- und Umsetzung, der Organisation von  Promotions, der Planung und Umsetzung von verkaufsfördernden Maßnahmen, etc. wirke ich auch bei sämtlichen grafischen Arbeiten mit, erstelle Flyer, Broschüren, Onlinebanner, Plakate, etc. Dabei achte ich darauf, dass unser Corporate Design überall eingehalten wird. Eng damit verknüpft ist auch der Bereich „Brandmanagement“. In den vergangenen zwei Jahren hat der TSV 1860 München den Fokus darauf gelegt, seinen Markenkern zu analysieren und zu definieren. Daraus hat sich für mich persönlich ein weiterer Aufgabenbereich abgeleitet. Ich unterstütze unser Marketing-Team bei der strategischen Planung und Implementierung von sämtlichen Maßnahmen, um die Marke „1860“ anhand ihres Kerns zu positionieren und zu stärken. Darüber hinaus unterstützen wir die Merchandising GmbH, eine Tochtergesellschaft des TSV 1860 München, welche Fanartikel vertreibt, bei sämtlichen Marketing-Aktivitäten. Zudem fungiere ich als Schnittstelle zwischen unserer Vermarktungsagentur Infront und dem Bereich Marketing im Klub. Dabei bin ich Ansprechpartner, wenn es darum geht, neue Sponsoreneinbindungen zu kreieren und in Absprache mit beiden Seiten umzusetzen. Zu den spannendsten Aufgaben zählen sicherlich die strategische Marketingplanung der Saison, die Weiterentwicklung unseres „Brandmanagements“ oder das Mitwirken bei der Kreation unserer Trikots für die nächste Saison.

Sehen Sie innerhalb der Organisation Entwicklungspotenzial bzw. Möglichkeiten, Ihre persönliche Karriere voranzutreiben?

Wie bereits erwähnt, haben wir beim TSV 1860 München sehr flache Hierarchien, die es möglich machen, sich mit Hilfe von Engagement und Wissenshunger die eigene persönliche Karriere voranzutreiben. Wichtig dabei ist, dass man nur dann erfolgreich sein kann, wenn man sich mit seinem Job komplett identifiziert und mit Herzblut und Leidenschaft bei der Sache ist. Dies gilt nicht nur für einen persönlich, sondern auch für den gesamten Verein. Mittel- bzw. Langfristig möchte ich natürlich die nächsten Schritte im Bereich des Sportmanagements machen, viele Erfahrungen sammeln und dabei meinen Teil zur Professionalisierung der Sportbranche beitragen. Dazu hilft mir auch mein Studium zum MBA im Sportmanagement an der Universität Bayreuth, welches ich im nächsten Jahr abschließen werde. Wichtig ist mir dabei, dass ich weiterhin mit sehr viel Spaß meine Arbeit verrichten kann und weiter meinen Traum leben darf. Den Rest wird die Zukunft zeigen.

Dieses Interview haben wir freundlicher Genehmigung unseres Partners dem VSD veröffentlicht. Die original Publikation finden Sie hier.


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