Marketiers setzen zunehmend auf Sport-Sponsoring

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Frieder Schilling von SPONSORs geht im Manger Magazin darauf ein, dass die Bedeutung von Sponsoring und vor allem Sport Sponsoring für viele Firmen zunehmend wichtiger wird.

Ursprung des Artikels war, dass die Barmenia Versicherungen mittgeteilt haben ab der Saison 2016/17 Haupt- und Trikotsponsor des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen zu sein. Schilling stellt sich im Zuge dieser Mitteilung die Frage, ob sich das für eine mittelgroße Versicherungsmarke rentieren würde.

Für die Barmenia, wie für viele anderen Unternehmen auch, ist Sponsoring, Teil des Marketings, um die Markenbekanntheit zu steigern und ein positives Markenimage zu erzeugen. Was sich wiederum langfristig auf die Anzahl der Kunden bzw. Konsumenten positiv auswirken soll und in Konsequenz auf den Umsatz des Unternehmens. So also in der Theorie, doch zahlt sich Sponsoring in der Praxis auch wirklich aus?

Die Barmenia zum Beispiel, wird zukünftig 5,5 Millionen Euro pro Jahr an Bayern Leverkusen zahlen, so die Vermutungen in den Medien. Je nach Performance des Clubs kann sich die Summe noch erhöhen, aber das ist auch im Sinne der Barmenia, so der Marketingleiter, Heiko Scholz. Das neue Sponsoring-Engagement wird finanziert durch die Streichung der Fernsehwerbung. Die Barmenia nimmt also eine Verlagerung des Marketingschwerpunktes von klassischer TV-Werbung hin zum Fußball-Sponsoring vor. Das heißt nicht, dass die Barmenia aus dem Fernsehen verschwinden wird, sie wird einfach in einem neuen Umfeld sichtbar. So zum Beispiel unter anderem in den LED Banden, auf den Trikots der Spieler und die komplette Auswechselbank wird mit Barmenia gebrandet. 

Der Autor des manager magazin Artikels, Frieder Schilling fragt sich nun allerdings: „Warum aber ändert die Barmenia ihre Marketingstrategie so radikal, setzt statt auf TV-Werbung nun auf Sportsponsoring?“ Und erhält eine Antwort, die viele Unternehmen der Finanzwirtschaft geben würden: "Wir haben kein Produkt, das man anfassen kann", sagt Scholz. Er zieht den Vergleich mit einem Auto, bei dem man die Motorhaube öffnen kann. Das ist bei Berufsunfähigkeitsversicherungen nun leider nicht der Fall. Für ihn ist Sport ein Umfeld, welches Emotionen hervorruft und erhofft sich das diese sich auf seine Produkte übertragen. 

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Der ursprüngliche Artikel ist in der September-Ausgabe von SPONSORs erschienen, dem Fachmagazin für Sport-Business. Das manager magazin hat diesen am 26.11.2016 nochmals veröffentlicht.

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