Karriereeinblicke von Ernst Holzmann

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Herr Holzmann, Sie sind Manager, Dozent, Autor, Fußballfachmann. Welchen Job sehen Sie als Ihre Hauptaufgabe, wie kann man sich Ihren Job vorstellen und was macht den besonderen Reiz aus?

Da ich meine Erfahrungen ja auch noch als Referent zu den Themen Strategie, Führung und Vertrieb bei Seminaren und als Redner bei Unternehmensveranstaltungen zur Verfügung stelle, tanze ich tatsächlich auf vielen Hochzeiten. Der große Reiz meiner unterschiedlichen Angebote besteht darin, dass ich meine Erfahrungen aus beiden Lebenswelten – Leistungssport, speziell Fussball und Business – einbringen kann. Weil es dabei, egal ob „auf dem Platz“, oder im Büro um sehr ähnliche Prinzipien für den entsprechenden Erfolg geht. Wie z.B. entsprechende Kompetenz, ein starkes Konzept, eine wirkungsvolle Strategie, Zusammenhalt und Zusammenspiel im Team, Leidenschaft im Tun und auch um das Verkraften von Rückschlägen.

Wie schaut ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus, wenn man in so vielen Positionen beschäftigt ist?

Die große Herausforderung bei meinen verschiedenen Angeboten besteht darin, dass ich nicht langfristig planen kann und auch bzgl. Einsatzorten sehr flexibel sein muss. Ich versuche deswegen, meine Aufgaben als freiberuflicher Dozent an Hochschulen und als Referent bei Seminaren mit entsprechendem Vorlauf zu planen.

Bei meinen anderen Aktivitäten steht auch ein gewisser „Spass-Faktor“ im Vordergrund, gerade bei meinen Auftritten als Keynote-Speaker bei verschiedenen Events und Veranstaltungen. Einen typischen Arbeitsalltag gibt es somit eigentlich nicht, da ich zwischen Home Office, Hochschulen, Seminaranbietern und Unternehmen hin und her pendle.

Welche Schritte sind Sie in Ihrer Karriere gegangen und wie sind Sie zu Ihrem aktuellen job gekommen?

Ich habe die sog. „Ochsentour“ gemacht, d.h. eine Ausbildung als Industriekaufmann bei der Siemens AG absolviert und bin dann mit 18 Jahren direkt in das Berufsleben eingestiegen. In meiner Karriere war ich immer auf der Suche nach anspruchsvollen, spannenden Aufgaben und entsprechender Verantwortung. Dabei habe ich auch bewusst das Arbeiten in anderen  Branchen und Kulturen gesucht – z.B. als Geschäftsführer Vertrieb & Marketing bei dem japanischen Konzern NEC  – und das Annehmen von neuen Herausforderungen. Nach mehr als 30 Jahren Führungsverantwortung bei Konzernen und mittelständischen Unternehmen entschied ich mich vor gut drei Jahren für eine Selbstständigkeit, auch um wieder mehr mein eigener Herr sein zu können und meine gesammelten Erfahrungen an die junge Generation und an Fach- und Führungskräfte weiterzugeben.

Welche Eigenschaften sind besonders wichtig für Ihren Job und welche Qualitäten haben Sie durch diese Position dazugewonnen - Herausforderungen und Möglichkeiten?

In meiner freiberuflichen Tätigkeit – als sog. „One Man-Show“ – ist natürlich eine entsprechende Disziplin, Organisations- und Kommunikationsfähigkeit  von großer Bedeutung. Genauso wichtig ist ein grosses und stabiles Netzwerk zu Entscheidern bei den entsprechenden Zielgruppen. Und in meiner aktuellen Position konnte ich bei mir selber die gelehrten Grundprinzipien erfolgreicher Geschäftsstrategie anweden: Ein wettbewerbsfähiges Angebot, das Erzeugen von Bekanntheit, der Aufbau einer entsprechenden Marke und ganz zum Schluss eine wirkungsvolle Vermarktungsstrategie.

Beschreiben Sie kurz den besonderen Reiz in den verschiedenen Positionen zu arbeiten und an welchen aktuellen und zukünftigen Projekten arbeiten Sie momentan?

Was mir besonders viel Freude macht, ist das Weitergeben meiner Erfahrungen und Kenntnisse an die junge Generation.  Zusätzlich geniesse ich das Zusammentreffen mit unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Situationen und das damit immer noch vorhandene Dazulernen. Aktuelle Projekte sind z.B. Fachvorträge für Führungskräfte zum Thema „Führen als VORBILD und mit Werten“, die Gestaltung von Vertriebs-Workshops unter der Überschrift „Mit einer MANNSCHAFT mehr erreichen“, oder meine Dozententätigkeit zu den Modulen Sportmanagement, Marketing und Kommunikation. Parallel dazu engagiere ich mich immer stärker in einer Bildungsinitiative für junge Menschen, das sog. „Making of a CHAMPION“-Projekt (siehe dazu www.100champions.org).

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei Ernst Holzmann für das Interview und seine Karriereeinblicke.

Wollen Sie mehr erfahren, dann schauen Sie hier.

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