Das "Falkenauge" im Sport

Hawk Eye

Nicht gerade selten kommt es in sämtlichen Sportarten zu strittigen Entscheidungen – War der Ball vollständig hinter der Torlinie? Ist der Ball "In oder Out"? Diese Themen beschäftigen den internationalen Sport. Mit der Einführung des "Hawk-Eye" rückt eine faire und einfache Entscheidungsfindung näher.

Vor allem im Tennis-Sport kann man mit bloßen Auge oft nicht erkennen, ob der Ball im Feld oder außerhalb war. Beispielsweise  duellierten sich 2007 im Wimbeldon-Finale Rafael Nadal und Roger Federer. Nach einem starken Abschlag von Nadal konnte man mit bloßem Auge kein klares „In“ oder „Out“ feststellen. Dies war eine von vielen kniffligen Situationen, in denen das Hawk-Eye Licht ins Dunkle gebracht hat. Es wurde festgestellt, das Nadals Abschlag gültig war. 

Bereits seit 2001 findet das „Falkenauge“ in vielen Sportarten Anklang. Neben Tennis wird es auch im Cricket und Volleyball eingesetzt. Aber auch in weiteren Sportbereichen wie Baseball, Nascar, Rugby, Snooker und in vielen weiteren Sportarten wird diese Innovation sehr geschätzt und gewinnt allgemein im Sport zunehmend an Bedeutung.   

Pünktlich zum Fussball-Bundesligastart am 14.08.2015 kam die Torlinientechnik erstmals in der Liga zum Einsatz. Neben dem DFB-Pokal feierte sie bereits auch Ihr Debut beim Supercup. In jedem Bundesligastadion wurden Hawk-Eye Kameras installiert, die zu einer fairen Entscheidungsfindung beitragen sollen. 

Diese Kameras erfassen sämtliche Bewegungen des Balles innerhalb des Strafraums mit einer maximalen Fehlertoleranz von 5 Millimetern. Sobald sich der Ball hinter der Torlinie befindet, wird der Schiedsrichter umgehend darüber über seine Kopfhöhrer und seine Armbanduhr informiert.

Zusätzlich wurde auch eine Replay-Kamera in jedem Strafraum integriert. Dadurch erhalten die Fans im Stadion sowie die Zuschauer auf der heimischen Couch einen Beweis, ob der Ball im Tor war oder nicht. 

Lesen Sie weiter, warum, wie  und wo die Technik in der Zukunft eingesetzt wird. 

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