... Des FIFA-Produktionsleiteirs

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Alles, was bei der FIFA gedruckt wird, geht über seinen Schreibtisch. Hans-Peter Frei (62) ist seit über 30 Jahren bei der FIFA (seit 1997 als Produktionsleiter), und obwohl im Zuge der Digitalisierung und des Internets heute bei Weitem nicht mehr so viel gedruckt wird wie noch vor ein paar Jahren, ist die Arbeit nicht weniger geworden. Zu den rund 4000 Druckaufträgen im Jahr, die Frei und sein dreiköpfiges Produktionsteam im Jahr durchschnittlich erreichen, kommt die Konfektionierung von DVD, USB-Sticks oder auch der persönlichen ID-Plastikkarten für alle FIFA-Mitarbeitenden hinzu.

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„Wenn ich morgens ins Büro komme, schalte ich die Computer und die grossen Drucker an, damit sie bereit sind, wenn das Team kommt“, sagt der Schweizer. „Dann überprüfe ich, ob die Druckaufträge auf dem Weg sind, koordiniere sie, frage bei den Agenturen und vor allem bei den Druckern an, verhandle, bestelle das Papier und kontrolliere die einzelnen Produktionen, auch bezüglich Terminen.“ Die Arbeit mit den unterschiedlichen Projektteams etwa für den FIFA-Kongress oder für einen bestimmten FIFA-Wettbewerb sei für jedes Printprodukt entscheidend, so Frei weiter. Wie sehen die Akkreditierungen für einen Wettbewerb aus? Wie wird eine Veranstaltung beschildert? Welche Plakate werden in der Eingangshalle des Home of FIFA benötigt? „

Wir stellen intern die druckfertigen PDFVorlagen her. Entweder in Gänze oder als Abschluss für eine Agentur, die wir mit der Gestaltung beauftragt haben“, fährt Frei fort. „Auch produzieren wir immer mehr PDF für unsere digitalen FIFA-Kanäle.“ Denn im Internet zu publizieren, sei grundsätzlich billiger als im Druck, zudem könne dabei EIN TAG IM LEBEN … Im Zeitalter von Print und Online Hans-Peter Frei und sein Team erledigen 4000 Aufträge im Jahr. die Reaktionszeit geringer gehalten werden. Bei den Belegexemplaren für Reglemente und Broschüren reicht heute ein einziges Exemplar aus, wo früher allen FIFA-Mitgliedsverbänden je fünf zugestellt werden mussten.

Hans-Peter Frei hat bei seiner Tätigkeit auch allerhand Abenteuerliches erlebt. Für die Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen musste er 1995 nach Paris in den Louvre. Da in der französischen Hauptstadt damals grossräumig gestreikt wurde, konnte er die kurzfristig gedruckten Unterlagen nicht per Bahn oder Auto liefern. Also musste ein Privatflug her, damit Frei nach Paris geholt werden und die Auslosung doch noch korrekt über die Bühne gehen konnte.

Jetzt gerade hat ihn der Alltag wieder. Hans-Peter Frei schreitet an einer meterlangen Druckmaschine im Erdgeschoss des Home of FIFA vorbei. Am Abend wird er es sein, der sie ausschaltet.


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